Bequem wickeln – aber sicher

Sicher wickeln und bequem stehen

wickelkommode wickelnDie Sicherheit ist beim Kauf eines Wickeltisches der wichtigste Aspekt.

Wenn man sich die Unfallstatistik von Neugeborenen ansieht, dann steht dieser Bereich ganz oben auf der Liste.

Das Problem sind häufige Sturzunfälle – vor allen Dingen aufgrund der Unachtsamkeit der Eltern.

Schlimme Folgen lassen sich verhindern, wenn schon vor dem Kauf des Tisches auf die Sicherheitsaspekte geachtet wird. Das bedeutet, ein guter Wickeltisch sollte an den Seiten mit einer Absturzsicherung ausgestattet werden. Meist handelt es sich um erhöhte Bretter, die verhindern, dass sich das Baby herunterrollen kann.

Ein Seitenschutz sollte mindestens acht Zentimeter hoch sein, um die Sicherheit zu gewährleisten. Auch am Kopfende kann eine Erhöhung natürlich nicht schaden – auch, wenn der Wickeltisch ohnehin an die Wand gestellt werden sollte. So bleibt als „Sicherheitslücke“ nur noch der Bereich offen, von welchem aus Eltern ihren Schützling waschen, anziehen und wickeln.

Nicht die Qualität vergessen

Wickeln QualitätDieser darf ungeachtet von allen Sicherheitsmaßnahmen natürlich nicht unbewacht bleiben. Es ist besonders wichtig, auch die Qualität im Blick zu behalten und mit voller Sicherheit zu wickeln.

Wer sich für den Kauf in einem Fachmarkt entscheidet, kann vor Ort prüfen, ob die Stabilität des Wickeltisches ausreichend ist, um ein gegebenenfalls rollendes Baby auch tatsächlich zu halten.

Am einfachsten ist es, bei der Besichtigung ein wenig Druck auf die Seitenschutz-Bretter auszuüben.

Unabhängig davon, welches Modell in die nähere Auswahl rückt: Es dürfen auf gar keinen Fall scharfe Kanten am Wickeltisch vorhanden sein. Unbehandeltes Holz sollte zumindest glattgeschliffen sein, während Kunststofftische zwingend entgratet sein müssen.

Die Verletzungsgefahr lässt sich am besten eindämmen, indem beim Kauf alle Bereiche genau begutachtet werden – insbesondere auf der Wickelfläche, aber auch im Bereich der Standbeine. Schließlich wird das Baby früher oder später zu krabbeln anfangen und sich natürlich auch am Wickeltisch hochzuziehen versuchen. Dies gilt speziell dann, wenn er zum einen im Kinderzimmer steht und zum anderen auch später noch verwendet wird.

Gerade Wickelschränke bieten jede Menge Stauraum und lassen sich gegebenenfalls durch das Entfernen des Wickelbretts zu einer normalen Kommode umfunktionieren. So kommt zum Sicherheitsfaktor eben eine praktische Kostenersparnis, denn wer Kinder hat, der weiß: Stauraum für Kleidung und Spielzeug kann man gerade dann nicht genug haben, wenn die Kleinen aus dem Babyalter heraus sind.

Stabilität und Standfestigkeit sind das A und O bei Wickelkommoden

Entscheidet man sich für ein Modell aus Kunststoff, so sind diese Aspekte umso stärker zu beachten, denn oftmals neigen die Tische dazu, zu wackeln oder sogar umzukippen. Dies sollte natürlich auf gar keinen Fall passieren. Schon beim Ansehen der Modelle lässt sich in der Regel ganz leicht prüfen, wie standfest die Kommode respektive der Tisch tatsächlich sind. Aber auch Modelle aus Holz haben oftmals ihre Tücken.

Ein Gefühl von Sicherheit bringen auch Prüfsiegel mit sich. Der TÜV Rheinland prüft regelmäßig Wickelkommoden und Wickeltische sämtlicher Hersteller und Materialien.

Auch das GS Prüfsiegel bedeutet, dass die Standards an Qualität und Sicherheit eingehalten wurden. Der Blaue Engel sagt übrigens nichts über die Stabilität der Möbel aus, sondern bescheinigt lediglich, dass mit schadstoffarmem Holz oder Holzwerkstoffen gearbeitet wurde.

Solche Siegel garantieren natürlich nicht, dass am Ende alles so perfekt ist wie es sich Eltern für ihren Schützling wünschen. Zumindest wird damit aber die Wahrscheinlichkeit gesteigert, keinen Fehlkauf zu tätigen und Sie können dann Ihre Kind beruhigt wickeln.

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